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Falsche Polizisten – aktuell hohe Fallzahlen im Kanton Wallis

Sie geben sich als Polizisten oder Bankangestellte aus. Derzeit kontaktieren Betrüger im Kanton Wallis vermehrt wieder ältere Menschen am Telefon. Ihr Ziel: Sie wollen die Opfer um Vermögenswerte wie Bargeld oder Schmuck bringen.

Wie die Kantonspolizei Wallis in einer aktuellen Medienmitteilung schreibt, sind die «falschen Polizisten und falschen Bankangestellten im Wallis gerade besonders aktiv.» So verzeichneten die Behörden im November 17 Betrugsfälle, im Dezember 31 und in den ersten zwei Januarwochen bereits 22 Vorfälle.

«Die Opfer sind systematisch ältere Menschen», heisst es in der Medienmitteilung weiter. «Die Betrüger kontaktieren sie entweder telefonisch oder per SMS und fordern sie auf, eine Telefonnummer zu wählen.» Kurz darauf erscheinen falsche Polizisten, falsche Bankangestellte oder falsche Techniker an der Haustüre der Opfer, um angeblich Schmuck, Bargeld oder Bankkarten zu kontrollieren. Die Betrüger nutzen diese Gelegenheit, um die Wertgegenstände zu stehlen.

«Echte Polizisten fragen nicht nach Geld»

Die Kantonspolizei warnt die Bevölkerung deshalb eindringlich: „Offizielle Stellen gehen nicht so vor!“ So würden echte Polizisten nicht nach Codes, Bankkarten, Schmuck oder Bargeld fragen. Auch würden sie nicht um den Zugang zum Computer der Opfer verlangen.

Die Tipps der Polizei:

  1. Keine Bankdaten an fremde Personen weitergeben
  2. Das gilt insbesondere für den PIN-Code der Karte
  3. Keine Bankkarte, Schmuck oder Geld an unbekannte Personen übergeben
  4. Keine Telefonnummer anrufen, die per SMS geschickt wurde
  5. Keinen unbekannten Personen Zugang zum eigenen Computer gewähren
  6. Bei Verdacht die Polizei über die Nummer 117 alarmieren

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